Brandschutzklappen in Brandschutzgehäusen

Die Technologie in Displays und Beamer ist hoch entwickelt aber leider immernoch anfällig für Hitze und Feuer.
Aus diesem Grund, schreiben Hersteller die minimale und maximale Betriebstemperatur vor.

Brandschutzgehäuse dienen zur Reduzierung der Brandlast von Elektrogeräten in Flucht- und Rettungswegen, unter anderem auch von Displays.
Diese Gehäuse haben eine Anforderung mindestens 30-Minuten feuerhemmend zu sein.
Ein Bruchteil herkömmlicher Gehäuse besitzt ein zusätzliches F30 Prüfbericht.

Um einen 30-minütigen Feuerschutz zu gewährleiten, sind herkömmliche Brandschutzgehäuse meist in sich geschlossen und wirken als Raumabschluss.
In einem geschlossenen Gehäuse kann die heiße Luft des Displays nicht entweichen und so wird die Betriebstemperatur überschritten, wodurch das Display kaputt geht.
In diesem Fall, wird die Garantie des Geräts durch Selbstverschulden nicht wirken.

Um dies zu verhindern, muss das Gehäuse mit Luftlöchern ausgestattet werden, sodass ein Wärmetausch gewährleistet werden kann. Allerdings verlieren F30 Gehäuse durch zusätzliche Luftlöcher ihre Zulassung, da eine Rauch- und Feuerdichtheit nicht mehr gegeben ist. Für solche Fälle können Brandschutzklappen verbaut werden. Allerdings sind gängige Brandschutzklappen ineffektiv, da nur hohe Temperaturen ein Verschließen der Klappen auslösen. Das bedeutet, dass nach wie vor große Mengen an Rauchgasen vorher aus dem Gehäuse freigesetzt werden. Zudem sind diese Brandschutzklappen meist groß und nehmen innen und außen viel Platz ein, so dass die Gehäuse größer ausfallen als ursprünglich geplant.

Kordial Media hat eine „Rauch- und Feuerabschottungsklappe“ entwickelt, die diese Probleme löst. Die „Rauch- und Feuerabschottungsklappe“ ist in Kombination mit Kordial „BREITZ-Brandschutzgehäusen“ F30 zugelassen. Folglich ist Kordials Brandschutzklappe in der Lage, Rauch und Feuer innerhalb eines Gehäuses abzuschotten. Die schmale Bauweise der Brandschutzklappe ermöglicht es den Innenraum des Gehäuses höchst effektiv auszunutzen, sodass das Brandschutzgehäuse nicht unnötig groß wird. Die Klappe kann elektronisch über einen Rauchmelder oder über einen „Opferdraht“, der bei einer Hitze von ca. 60°C durchschmilzt, ausgelöst werden.

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